Monat: Januar 2021

31 Jan

Wasserfälle im Nordschwarzwald

Im letzten Jahr habe ich zwischen Mai und November mehrfach die Wasserfälle des Nordschwarzwaldes besucht. Alle habe ich nicht geschafft und überhaupt war das nur der Auftakt zu der Serie. Man kann dort immer wieder neue Motive entdecken und natürlich auch zu unterschiedlichen Jahreszeiten wieder kommen. Also das wird so schnell nicht langweilig …

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27 Jan
Abendstimmung in der RhönBlick vom SchaftsteinAuf dem Pferdskopf

Eine Nacht in der Rhön

Mitte September brach ich zu einer Astrofotonacht in die Rhön auf. Ich wollte die Gegend um das schwarze Moor erkunden und etwas Astrofotografie üben. Das stellte sich mangels Vordergründen schwieriger heraus als gedacht, war aber eine gute Übung.

Das Moor war leider überlaufen von Tagesausflüglern, verständlich weil die Landschaft einfach sehr schön ist.
Auf dem Pferdskopf konnte ich einen schönen Sonnenaufgang verbringen.
Insgesamt ist die Rhön landschaftlich sehr reizvoll. Ich werde sicher wiederkommen. Aber zu einer anderen Jahreszeit und werde auch länger bleiben …

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23 Jan
Wagenbrüchsee, KarwendelKuhfluchtwasserfallDark and Moody

Herbsttour oberbayerische Seen

Oberbayerische Seen wie Staffelsee, Kochelsee und Walchensee wollte ich eine Woche lang im letzten Herbst fotografieren. Dazu noch den ein oder anderen Berg erwandern und immer schon wollte ich mal das Murnauer Moos sehen. Leider hatte ich die ganze Woche (außer einem Morgen) Regen und so machte ich aus der Not eine Tugend und besuchte einige Wasserfälle der Region. Die kann man nämlich sehr gut bei Regenwetter fotografieren.
Ein tolles und unendlich vielseitiges Motiv geben die Kuhfluchtwasserfälle in der Nähe von Garmisch ab. Aufgrund der weiten räumlichen Ausdehnung könnte man hier mehrere Tage fotografieren …

An einem Morgen jedoch konnte ich einen Sonnenaufgang am Geroldsee erleben. Die Nacht war eisig kalt, so dass die Bergwiesen mit Rauhreif überzogen waren lag und Nebel stieg auf. Landschaftsfotograf was willst Du mehr – naja, ein paar Wolken am Himmel wären schön gewesen. Aber: man kann nicht alles haben. Der Geroldsee ist ein einschlägig bekannter Fotospot und entsprechend besucht.
Aber es ist einfach so schön dort, dass man das eben in Kauf nehmen muß.

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11 Jan

Neuntöter

Die Neuntöter waren im letzten Frühling mein zweites Langzeitprojekt. Ich konnte die Vögel insgesamt über 5 Wochen (Ende Mai bis Anfang Juli) fotografieren. Anfangs war fast nur das Männchen zu sehen, wie es permanent alle möglichen Insekten und Spinnen brachte. Später ging auch das Weibchen auf Futtersuche. Die Jungen konnte ich nur sehr selten fotografieren, da sie sich überwiegend auf der mir abgewandten Seite des Brutbusches aufhielten. Ein paar wenige Aufnahmen gelangen dann doch. Höhepunkte waren das sich putzende Weibchen, wenn beide Altvögel auf einem Bild zu fotografieren waren und sich auch fütterten oder Anflüge mit Beute.
Ein sehr interessanter Aspekt war der sich über die Zeit verändernde Hintergrund von hellgrün über grün, blaugrün bis zu beige mit roten Flecken. Wie kam es dazu? Beim Hintergrund handelte es sich um ein Getreidefeld, das natürlich über die Wochen reifte. Und irgendwann war dieses Feld dann von Mohnblumen durchsetzt! Ebenfalls interessant war, wie sich der Sonnenstand über diese Wochen verändert hat.
Neben den Neuntötern kamen auch immer mal weitere Arten zwischen rein: Reh, Rehbock, Goldammern, juv. Feldsperlinge usw. Die zeige ich demnächst in der Galerie Frühjahr 2020.

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08 Jan

Waldohreulen

Im letzten Frühling hatte ich die Gelegenheit, Waldohreulen über einen längeren Zeitraum zu fotografieren. Eigentlich war ich gerade mit Kleinvögeln wie Bluthänfling, Dorngrasmücke und Schwarzkehlchen beschäftigt als ich einen Hinweis auf die Eulen von einem Fotokollegen bekam. Zu diesem Zeitpunkt (Mitte Mai) waren die Jungen bereits weit entwickelte Ästlinge (s. Bild 1 in der Galerie). Ich konnte diese Familie bestehend aus 5 Jungvögeln und den Altvögeln dann bis ca. Ende Juni fotografieren.
Die Eulen gehen in der Dämmerung auf die Jagd, so dass ich zwischen 20-22Uhr arbeiten konnte/musste. Das bedingt natürlich relativ hohe ISO-Einstellungen an der Kamera. Mit den Ergebnissen bin ich aber sehr zufrieden. Das Erstaunlichste war, wie wenig Scheu die Vögel hatten. Teilweise sassen die Tiere in 8m Entfernung und ließen sich nicht stören, sofern man sich ruhig verhielt. Sehr beeindruckend.
Später bekam ich noch einen Hinweis auf eine zweite Familie in direkter Nachbarschaft! Unglaublich. Die zweite Familie konnte ich dann aber nur ca. 1 Woche begleiten. Die Jungvögel waren schon weit entwickelt und gingen selbst jagen. Das taten sie allerdings sehr spät und so war es oft zu dunkel zum fotografieren.
Mal sehen ob sich die Situation dieses Jahr ähnlich entwickelt. Neue Bildideen habe ich schon …

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Sorry, my property!